Die Entstehung der Gesamtperspektive Flusslandschaften

Wenn man sich systematisch mit den Flussystemen einer Region beschäftigen will, dann geht das nicht im stillen Kämmerlein. Deshalb ist die Gesamtperspektive Flusslandschaften ist in einem sehr breit angelegten Arbeitsprozess entstanden, den die Büros Stein+Schultz, Koenzen, farwick+grote und landinsicht im Auftrag der Regionale 2016 Agentur organisiert und koordiniert haben. Dabei haben sie eng mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren zusammengearbeitet um ihre Zwischenstände und Konzepte immer wieder mit der Realität abzugleichen. Insgesamt waren so über 160 Menschen aus der ganzen Region an der Entstehung der Gesamtperspektive Flusslandschaften beteiligt!

Mit den Formaten "Flussreisen", "Flussdiskussionen", "Pläneschmieden" und "Workshops zur Gesamtperspektive", die sich ab Herbst 2011 über einen Zeitraum von rund einem Jahr erstreckt haben, wurden immer wieder Ideen, Fragen und Zwischenergebnisse ausgetauscht und die Anwendbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse getestet. Im Reflexionsteam haben zudem je eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister aus den vier Flussgruppen, Fachleute aus dem NRW-Umweltministerium, aus der Bezirksregierung Münster und den Kreisverwaltungen, ein Vertreter der Landwirtschaft und ein Partner aus den Niederlanden kontinuierlich die Zwischenergebnisse gesichtet und diskutiert, wie sie in die Region kommuniziert werden können.